Hotel - Gasthof Zum Stroch Schlüsselfeld
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Aktivitäten - Ballonfahren

Das Hotel "Zum Storch" hebt ab
- Ein Bericht über unsere Jungfernfahrt -

Du stehst auf dem Balkon und blickst hinunter auf das Flüsschen Aisch, das von links unter dem schmalen Band der Autobahn, auf der die kleinen Autos und Laster gemächlich auf die in der Ferne blitzenden Hochhäuser Erlangens zurollen, durch die Wiesen auf Dein Heimatstädtchen zufließt. Unter Dir zwei blaue Briefmarken - das Wellenfreibad und daneben die grünen Fleckchen der neuen Fußballplätze des TSV. Deinem Balkon fehlen die obligatorischen Geranienkästen, er schwebt in eintausend Meter Höhe und die friedliche Stille wird nur ab und an vom Fauchen der Propan-Brenner über Deinem Kopf durchbrochen.

Es ist meine erste "Fahrt" - wer "Flug" sagt, zahlt eine Runde - mit Mongolfiers Erben und ich hatte völlig falsche Vorstellungen von dem, was mich erwartete.

Zu Hause zog ich mich erst einmal warm an, obwohl es angenehm warm war: T-Shirt, Sweatshirt und die Winterjacke aus dem Schrank geholt, dazu Handschuhe und die Wollmütze für alle Fälle. Ich dachte an den Wetterbericht "auf den Bergen noch Schnee" und wollte dementsprechend vorbereitet sein. "Quatsch", meinte Axel, der Pilot von Skyventure "das ist wie daheim auf dem Balkon - Du kannst unbesorgt wie ich im T-Shirt fahren". Ich fasste spontan Vertrauen zu dem sympathischen jungen Mann und offenbarte die weit größere Sorge - meine Höhenangst. "Das macht gar nichts, ich habe selbst auch Höhenangst, doch im Ballonkorb taucht sie erstaunlicherweise nicht auf". Das glaubte ich ihm nun doch nicht auf Anhieb, doch als wir abhoben und der mächtige Heißluftballon über meiner Heimatstadt schwebte fielen die letzten Zweifel von mir ab und ich begann dieses einmalige Erlebnis zu genießen und in vollen Zügen auszukosten.

Die Abendsonne tauchte die Dörfer in romantisches Licht und spiegelte sich in den Karpfenweihern. Kinder in den Dörfern und Landarbeiter auf ihren Äckern liefen zusammen und winkten freudig nach oben. In der Ferne erhob sich die Silhouette von Schloss Weißenstein und Axel steuerte seinen Ballon genau über den imposanten Bau, senkte ihn gekonnt ab, streifte fast die Baumwipfel im Park und stieg wieder sanft nach oben.

Neben der fantastischen Aussicht, an der man sich nicht genug satt sehen kann ist das lautlose Schweben in absoluter Ruhe ein Gefühl, das sich bleibend ins Gemüt einnistet und die Fahrt über den Landkreis zu einem eigentlich unbezahlbaren Ereignis macht, an das man sich sein Leben lang mit Freude erinnern wird.

Über dem Örtchen Weiher sank die Sonne langsam dem Horizont entgegen und auch für uns wurde es Zeit, nach einem geeigneten Landeplatz Ausschau zu halten. Die zuerst ins Auge gefasste Wiese entpuppte sich allerdings als noch grünes Kornfeld und so zog Axel den Ballon noch einmal leicht nach oben und landete schließlich sanft und punktgenau auf dem angrenzenden Feldweg. Das Begleitteam war mit Kleinbus und Hänger bereits vor Ort und nach zehn Minuten ist die riesige Ballonhülle samt Korb, Brenner und drei leerer Gasflaschen im Anhänger verstaut.

Was nun folgte ist Brauch und Sitte: der Flugneuling wird mit der rituellen Taufe in die Gilde der Ballonfahrer aufgenommen. Fortan gehört er zu der immer größer werdenden Gemeinde der Menschen, die mit dem Blick über den Horizont selbigen dauerhaft erweitert haben und ein unvergessliches Erlebnis für immer in ihren Herzen tragen werden.
 

Ballonfahrt über Franken



Ballonfahrt über Franken

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