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Geschichten aus dem Storch
Azubis blicken über den Tellerrand hinaus

Fränkischer Tag 29. März 2011

Die Bamberger Berufsschule II feiert ihre 20-jährige Partnerschaft mit der französischen Hotelfachschule Lycée Hôtelier de l´Hermitage. Zurzeit besuchen mehrere junge Austauschschüler aus Frankreich die Weltkulturerbestadt.


Sarah Müller und Sandra Bless, Auszubildende im Hotel-Gasthof Zum Storch, zeigen den beiden französischen
Austauschschülern Marlène Fustier und Art Grenier Spezialitäten der deutschen Küche (von links).

Bamberg - "Bamberg ist klasse" bringt es der 18-jährige Art Grenier aus der französischen Gemeinde Lamastre (im Südosten Frankreichs) auf den Punkt. Und: "Besonders beeindruckt waren wir von dem herzlichen Empfang, den man uns von Seiten der Bamberger Berufsschule entgegengebracht hat".

Seit 20 Jahren tauschen die Berufsschule Bamberg und die Hotelfachschule Lycée Hôtelier de l´Hermitage in Frankreich jährlich Schüler des Fachbereichs Hotel und Gastronomie aus. Derzeit befindet sich gerade eine Abordnung von rund einem Dutzend Franzosen in der Weltkulturerbestadt. Während letzte Woche Kultur und das Kennenlernen der Stadt auf dem Programm standen, sind die jungen Franzosen die nächsten zwei Wochen in Bamberger Hotel- und Gastronomie-Betrieben, um einen Einblick in das deutsche Arbeitsleben zu erhalten. Die vielen Kirchen und die starke Dominanz der Religion in Bamberg ist Austauschkollegin Marléne Fustier aufgefallen. "In Frankreich wäre es beispielsweise ein Skandal, wenn in Klassenzimmern wie hier in Bamberg Kreuze an der Wand hängen würden", schildert die 17-jährige.

Lobende Erwähnung finden bei Art und Marléne auch die vielen Bamberger Biersorten sowie das ausschweifende Nachtleben der Stadt. Nun jedoch seien sie erstmal gespannt auf das deutsche Arbeitsleben in den verschiedenen Betrieben.

Diese Erfahrung haben bereits die beiden Bamberger Berufsschülerinnen Sarah Müller und Sandra Bleß gemacht, als sie im November für drei Wochen in Frankreich weilten.
"Zugegeben, das Nachtleben mag in Bamberg besser sein, aber sehr stark beeindruckt hat mich das Arbeitsleben in Frankreich", berichtete Sarah Müller. Die Vorurteile, Franzosen würden gerne und sehr lange zu Tisch sitzen, könne sie voll und ganz unterstreichen. "Wein, Baguette und Käse sind in Frankreich ebenso selbstverständlich wie zwei, drei oder gar vier Stunden beim Essen zu sitzen", ergänzt ihre Mitschülerin Sandra Bleß. Anders als in deutschen Restaurants gehe es zudem in Frankreich ruhiger und deutlich entspannter zu. Die meisten der französischen Gäste seien sehr geduldig. In Deutschland hingegen könne es vielen gar nicht schnell genug gehen.


 

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